Wanderfreunde Hochspessart - Rothenbuch e.V.

Pressestimmen

 

09.06.2019 Fahrt zum Meistertrunk nach Rothenburg ob d. Tauber

Rothenburg
Rothenbucher Wanderverein organisiert Fahrt in die historische Stadt an der Tauber


„Letztes Jahr waren die Rothenburger Spielmannszüge bei uns und haben bei der 700-Jahrfeier für tolle Stimmung gesorgt, heuer fahren wir zum Meistertrunk in die Stadt an der Tauber.“, meinte Vereinsprecherin Birgit Schell Eich.
Mit 53 Teilnehmern, davon drei Kinder, ging es am 09.06.2019 (Pfingstsonntag) um kurz vor Acht zum mittelalterlichen Spektakel nach Rothenburg. Bereits um 10 Uhr fand im Saal des historischen Rathauses das Bühnenstück „Der Meistertrunk“ statt. Darin spielte der Rothenbucher Forstamtsleiter Florian Vogel den Bürgermeister und somit die Hauptrolle des Stückes. „Das fast zweistündige Festspiel, versetzte uns in die damalige Zeit zurück und die schauspielerischen Leistungen beeindruckten uns sehr.“, resümierten Michaela und Harald Orth vom Organisationsteam des Wandervereins.
Danach gab es allerhand Altertümliches zu bestaunen auf dem historischen Händler- und Handwerksmarkt, wie z. B. den Scherenschleifer, Holzdrechsler oder Zinngießer. Der ein oder andere kulinarische Leckerbissen war natürlich auch dabei. Am Nachmittag wurde am Rathausplatz noch ein historischer Schäfertanz aufgeführt, bevor es zum großen historischen Heereszug kam, der dann am Feldlager endete. Sehr gut gefiel den Gästen auch das historische Lagerleben, auch wenn am Schluss alle froh waren, nicht in Zelten auf Stroh übernachten zu müssen, sondern nach der Rückfahrt zuhause im gemütlichen eigenen Bett.
Die nächste Busfahrt des Wandervereins geht übrigens am 03.08.2019 auf das Homburger Weinfest. Dass ist eine langjährige Tradition,  die wir von unseren Senioren übernommen haben und die wir immer mal wieder in unser Jahresprogramm aufnehmen und unseren Mitgliedern anbieten, teilt Birgit Schell Eich mit. „Selbstverständlich sind wie immer auch Gäste eingeladen, einfach mitzukommen und gemeinsame und fröhliche Stunden im Kreise der Wanderfreunde zu erleben bei den unterschiedlichen Aktivitäten, sei es beim Wandern oder gemeinsamen Ausflügen oder bei zur Tradition gewordenen oder neuen Veranstaltungen, die unser Jahresprogramm bereit hält.“



07.06.2019 Girlandenbasteln unter freiem Himmel am Rothenbucher Wanderheim
Die Girlanden hängen schon zu Hause im Fenster

Girlandenbasteln
26 Kinder bastelten Sommergirlanden, die sie hier stolz präsentieren


„Toll, dass eine solche Veranstaltung angeboten wird.“, kommentierte Janine Aulenbach den vom Wanderverein angebotenen Bastelnachmittag für Kinder. Zum Girlandenbasteln trafen sich bereits am Freitag den 7.6.19 ab 16 Uhr am Wanderheim 26 Kinder und 15 Eltern, die bei gutem Wetter sogar auch im Freien basteln konnten. Susann Eich hatte diese Aktivität mit Liebe zum Detail vorbereitet, so dass die Kinder schöne Ergebnisse mit nach Hause nehmen konnten und auch die Eltern zufrieden mit der neuen Fensterdekoration waren, denn sie ist mittlerweile in dem ein oder anderen Rothenbucher Fenster zu bewundern.
„Die Idee dafür ist mir bereits im vergangen Jahr gekommen. Ich selbst hatte mit meinen Kindern Girlanden gebastelt und dabei festgestellt, dass sich in kurzer Zeit wirklich schöne Sachen zaubern lassen.“, erklärt Susann Eich.
Im Vorfeld hatte Sie gemeinsam mit Laura König Schablonen angefertigt und dann für jedes Kind – eine Anmeldung zur Veranstaltung war daher erforderlich – in mehreren Farben Vorlagen angefertigt, die am Ende dann von den Kindern ausgeschnitten und personalisiert, also bemalt oder beklebt wurden. Die ausgeschnittenen und bemalten Eistüten, Eis am Stiel oder Ananas wurden schließlich auf eine Kordel geklebt und fertig waren die Eisgirlanden. Die „top Organisation“ lobt auch Philipp Sänger, der hier mit seinem Nachwuchs Oskar und Lotte einen „friedlichen und entspannten Nachmittag“ verbringen konnte.
Zusätzlich zu den Girlanden bestand die Möglichkeit, Holz-Windspiele und Holzblumen individuell zu bemalen oder mit Knöpfen, Schmetterlingen, Marienkäfer oder anderen Accessoires zu bekleben.
Nach gut zwei Stunden waren die jungen Künstler fertig und die Werkstatt wurde schnell wieder aufgeräumt. Zufrieden mit dem Verlauf des Nachmittages resümiert Susann Eich: „Ich hatte so viele Ideen für diesen Tag, die ich am Ende gar nicht alle umsetzen konnte. Die heb ich mir einfach fürs nächste Jahr auf.“
„Wir danken Susann für Ihren Einsatz und freuen uns sehr, dass die Angebote für Kinder so gut angenommen werden“, findet Birgit Schell Eich, Sprecherin des Wandervereins. Als nächstes steht für unsere Familien und kleinen Wanderfreunde am 10.08.19 eine Wanderung zum Bischborner Hof mit Grillen auf dem dortigen Spielplatz auf dem Wanderplan. Hierzu sind nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern wie immer gern auch Gäste herzlich eingeladen.



12.05.2019 Riesengaudi beim Sommerroden

Sommerrodeln
42 Teilnehmer des Ausflugs zur Sommerrodelbahn in Wald-Michelbach im Odenwald


„Das war eine Riesengaudi!“, war die einhellige Meinung der Teilnehmer der Muttertagsfahrt zur Sommerrodelbahn nach Wald-Michelbach im Odenwald, welche der Rothenbucher Wanderverein unter Federführung von Susann Eich organisiert hatte. Mit dem Bus waren die 42 ‚Wanderer’ aufgebrochen und „schon die gemeinsame Fahrt war für die Kinder ein tolles Erlebnis“, fand Familie Oberle.
Für die Mütter und Omas gab es kurz nach der Abfahrt zuerst mal ein Gläschen Sekt, um den Muttertag gebührend zu begrüßen, während die 21 Kinder mit Gummibärchen beschäftigt wurden. Elisabeth Geis war begeistert, „weil sie als Oma von zwei Enkelkindern gern ein bisschen Spaß hat und Zeit mit jungen Menschen verbringt.“
Nach der Ankunft stürzten die Kinder gleich los, nutzen das Kletterlabyrinth und vor Allem die Tunnelrutschbahnen, um die Zeit des Anstehens an der Rodelbahn zu verkürzen. „Alle Kinder waren stets beschäftigt, und die gelben Bobs flitzten unaufhörlich bei – Gott sei Dank – trockenem Wetter den Hang hinunter.“, erklärte Susann Eich erleichtert. Auch die erwachsenen Teilnehmer kamen auf ihre Kosten und einige nutzten den Kletterwald. „Besonders begeistert war ich von der etwa 60m langen Seilrutsche über die Wiese.“, schwärmte Harald Orth, der ehemalige Vereinsvorstand, der die Teilnehmer mit einer kurzen Ansprache am Morgen im Bus zusammen mit „Wanderführerin“ Susann Eich begrüßt hatte.
Nach der Rückkehr am frühen Abend des erlebnisreichen Tages resümiert Susann Eich, „Ich bin glücklich über den gelungenen Tag und die vielen positiven Rückmeldungen. Alle waren gut gelaunt und hatten riesigen Spaß. Das können wir nächstes Jahr gleich wieder machen, habe ich heute öfter gehört.“ Mit dieser Aktivität setzt der Wanderverein erfolgreich sein Programm für junge Familien fort. Als nächstes steht am 07.06. das Sommergirlanden-Basteln im Wanderheim an. „Wir freuen uns sehr, dass die neuen Angebote so ausgezeichnet ankommen.“, erklärte Birgit Schell-Eich, die neue Vorstandssprecherin des Vereins. „Wir hatten in der Zwischenzeit auch die erste Ausschusssitzung mit dem neu gewählten Team und wollen den frischen Wind nutzen, um weitere Attraktionen (auch für unsere älteren Semester) ins Leben zu rufen und bewährte traditionelle Angebote, die es teilweise schon über 40 Jahre gibt, zu erhalten. Wir müssen uns aber zunächst um unser Wanderheim kümmern, denn hier stehen dringende Renovierungsarbeiten an, die mit der Gemeinde als Eigentümer abzuklären sind.“

05.05.2019 Ursprünglich, attraktiv – Wandern auf Malta

Malta
Teilnehmer der 4-Tagestour nach Malta


„Die Reise wird uns unvergessen bleiben“, meint Gisela Hasenstab vom Rothenbucher Wanderverein zur diesjährigen Viertagestour vom 1. bis 5. Mai nach Malta. Die Insel wird derzeit für den Wandertourismus erschlossen und bietet spektakuläre Aussichten sowohl an der karstigen Küste, als auch im Inneren.
Schon seit einigen Jahren bietet der Rothenbucher Verein im Wanderplan stets eine mehrtägige Reise an, die sich großer Beliebtheit erfreut. Nach der Insel Mallorca, die bei Wanderern sehr bekannt ist, ging es nun nach Malta, der alten Festungsinsel des Deutschordens zur Zeit der Kreuzzüge. Die erste Wanderung verlief über den Höhenrücken im Norden Maltas, über archaisches Geröll und verkarstete Wege, durch eine spektakuläre Landschaft und vorbei an Wachtürmen und Verteidigungsanlagen aus früheren Zeiten, wobei der Blick stets in die Ferne schweifen konnte. Der zweite Tag führte die Wanderer zu den berühmten Klippen und Gärten von Had Dingli, einer Klippenfelsformation, die auch der höchste Punkt Maltas ist. Vom ungesicherten Felsenrücken ergab sich eine herrliche Aussicht auf das Umland und das türkisfarbene Meer. Am dritten Tag folgte dann eine mehrstündige Erkundung der Hauptstadt Valetta mit seinem mittelalterlichen Fair, prachtvollen Palästen und der St. Johns Co-Cathedral.
Auch wenn Valetta gerade bei Sprachreisenden schon lange sehr beliebt ist, ist der Rest der Insel doch noch sehr unberührt. Die beiden Wanderführer Günther Hasenstab und Eberhard Roth mussten meist nach Karte im Handy führen, da Wegemarkierungen eher selten waren. Als besonders praktisch hat sich die Idee vom Reisebüro Marion Hasenstab erwiesen, die 11-köpfige Wandergruppe nicht mit einem gemieteten Bus selbst zu den Ausgangspunkten der Wanderungen fahren zu lassen, sondern dafür kurze Transfers zu organisieren, da die einheimischen Fahrer dem Erbe des britischen Empire – dem Linksverkehr – doch besser gewachsen waren, so die einhellige Meinung der Teilnehmer.
Nach dieser erhebenden Reise wird unter den Wanderern schon fleißig überlegt, welche Reise in diesem Herbst auf den Wanderplan 2020 kommen sollte. Wer Spaß am gemeinsamen Wandern und der geselligen Einkehr hat, ist herzlich eingeladen mit dazu zu kommen. Alle Angebote des Wandervereins sind auch für Nichtmitglieder zugänglich. Vielleicht entstehen beim Wandern, bei der gemütlicher Rast oder Einkehr ganz neue Freundschaften. Also „Frisch auf!“

18.03.2019 Angesagtes Programm beim Rothenbucher Wanderverein kann mitgestaltet werden

Beirat
Neu gewählter Ausschuss des Rothenbucher Wandervereins v.l.n.r: Udo Kunkel, Michaela Orth, Birigt Schell-Eich, Gerold Bachmann, Carmen Kunkel, Günther Hasenstab, Susann Eich, Karin Ruckdäschel, Marko Burkhardt, Manfred Wolf, Elke Seidel, Peter Placke


Erfolgreich schließt der Wanderverein das Geschäftsjahr 2018 ab mit 33 Wanderungen, 270 Wanderkilometern und insgesamt 841 Teilnehmern. „Wandern kann alles sein vom Pfad zur inneren Einkehr, bis zum politischen Statement.“, so Wanderwartin Michaela Orth in ihrem Jahresbericht. Zusätzlich hatte der Verein auch drei Mountainbike-Touren mit insgesamt 145km im Programm. „Diese erfolgreiche Mischung wollen wir 2019 noch weiter bereichern und setzen dabei ganz auf die neu gewählten Beiräte im Ausschuss des Wandervereins.“, so Birgit Schell-Eich.
Bei der Hauptversammlung des Wandervereins am 16.3.2019 wurden neben den fünf neuen Vorständen Birgit Schell Eich, Günther Hasenstab, Carmen Kunkel, Gerold Bachmann und Manfred Wolf auch die folgenden Beiräte gewählt: Wanderwartin Michaela Orth, Wegearbeit Udo Kunkel, Jugendarbeit Susann Eich und Marko Burkhardt, Pressearbeit Peter Placke, Sportliche Aktivitäten, Markus Hasenstab, Seniorenarbeit Karin Ruckdäschel, Naturschutz Elke Seidel, sowie die Fahnenabordnung bestehend aus Otto Hasenstab, Herbert Orth und Manfred Wolf. Die Beiräte unterstützen den Vorstand beratend und vor allem bei der praktischen Umsetzung beschlossener Maßnahmen.
Mit 272 Mitgliedern steht der Rothenbucher Wanderverein im Gegensatz zu vielen anderen im Gau Aschafftal wie ein Fels in der Brandung und bildet für das soziale Engagement in Rothenbuch eines der zentralen Fundamente. Bürgermeister Gerd Aulenbach, der wegen der Wichtigkeit als Vertreter der Gemeinde auch zur Wahl erschienen war, betonte: „Nicht zuletzt deswegen stellen wir dem Verein auch pachtfrei das Wanderheim zur Verfügung und werden selbstverständlich die dringend nötigen Renovierungsarbeiten noch 2019 in Angriff nehmen.“
Der Verein stellt ein breites Portfolio an attraktiven Aktivitäten bereit und so weist der neu Wanderplan 38 Aktivitäten aus, von denen sieben speziell für Kinder sind. Auch die beliebte Kanutour im Sommer ist wieder dabei. Zudem arbeitet der Verein daran, die Palette der Festaktivitäten im Wanderheim, wie die „Hüttengaudi“ oder Nachfolger zur „80er“ Mottoparty zu vervollständigen.
„Wir möchten gern Jugendliche und junge Erwachsene einladen, mit uns gemeinsam attraktive Aktivitäten und Veranstaltungen ins Leben zu rufen, die diese Generation ansprechen. Wenn ihr also angesagte, pfiffige Freizeitaktivitäten (außer Wandern) mitgestalten möchtet, die die Einmaligkeit unseres Ortes bereichern, dann meldet Euch bei uns. Jede Idee ist willkommen.“, so Birgit Schell-Eich.

18.03.2019 Erleichterung beim Rothenbucher Wanderverein – neuer Vorstand gewählt

Vorstand
Alter und neuer Vorstand: v.l.n.r. bisher 1. Vorsitzender Harald Orth, neuer Vorstand bestehend aus Gerold Bachmann, Birgit Schell-Eich, Günther Hasenstab, Carmen Kunkel, Manfred Wolf, bisher 2. Vorsitzender Erich Geis


„Hier beginnt eine neue Ära.“, meint der scheidende Vorsitzende des Rothenbucher Wandervereins, Harald Orth. „Wir haben in den letzten Jahren die Weichen auf Zukunft gestellt, haben eine zukunftsfähige neue Satzung, sind ein anerkannt gemeinnütziger Verein, haben die Mitgliederzahl nochmals auf 272 steigern können und die Kasse ist gut gefüllt.“ Mit dieser Bilanz endet Orths 15-jährige Vorstandschaft.
Zur Hauptversammlung im Rothenbucher Wanderheim am 16.3.19 waren 45 aktive Mitglieder erschienen, um einen neuen Vorstand zu wählen. „Der Wanderverein ist nach dem Sportverein, der zweitstärkste Verein Rothenbuchs.“, so Bürgermeister Gerd Aulenbach in seinem Grußwort an die Versammlung. Orth hatte bereits vor 3 Jahren darauf hingewiesen, dass er für keine weitere Amtsperiode zur Verfügung stehen würde. Auch 2.Vorsitzender Erich Geis hatte sein Ausscheiden, aus dem Vorstand angekündigt. Lange war ungeklärt, wie es mit dem Rothenbucher Wanderverein weitergehen würde. In intensiven Beratungen konnte jedoch eine tragfähige neue Satzung erstellt und notariell abgesegnet werden, die es dem Verein erlaubt, die Verantwortung, die bisher auf zwei, Schultern ruhte, auf bis zu fünf Personen zu verteilen. Vor diesem Hintergrund wurden daher nun fünf neue Vorstände in öffentlicher Abstimmung gewählt.
Den Vorstand für den Bereich „Kommunikation“ übernimmt Birgit Schell Eich, die auch für das Amt des Vorstandssprechers im Gespräch ist. Günther Hasenstab und Carmen Kunkel übernehmen den Vorstand für den Bereich „Kasse und Finanzen“, Gerold Bachmann wird Vorstand für den Bereich „Wanderheim“ und Manfred Wolf wird Vorstand für den Bereich „Wegearbeit“. Damit ist der Vorstand neu formiert und plant sich im Laufe des Monats noch konstituierend zusammenzufinden, um den Sprecher zu wählen. „Danach können wir in die neue Amtszeit starten.“, meint Birgit Schell Eich, die bereits 13 Jahre als Schriftführerin im Beirat des Wandervereins tätig ist. „Auch in Zukunft soll das Wandern als Ausgleich zum oft stressigen beruflichen Alltag im Vordergrund stehen. Wir wollen mit Spass an der Sache wie bisher den Verein weiter führen. Selbstverständlich werden wir auch beliebte gesellschaftliche Ereignisse und Feiern in gewohnter Weise für die Ortbevölkerung anbieten.“ Altvorstand Harald Orth zeigt sich erleichtert, „Ich bin froh über die neue Konstellation und stehe dem neuen Vorstand als Protokollant ohne Stimmrecht auf unbestimmte Zeit weiter beratend zur Verfügung.“

28.02.2019 Dahem sterve de Leut! – Hüttengaudi und Weiberfasching

Hüttengaudi
Ausgelassene Stimmung bei der Hüttengaudi im Wanderheim


Tanzen und Partylaune standen auch dieses Jahr wieder hoch im Kurs die den beiden Faschingsveranstaltungen – Hüttengaudi und Weiberfasching, die der Rothenbucher Wanderverein in seinem Vereinsheim am 23. und 28.02. anbot. Zur Hüttengaudi waren erwartungsgemäß weit mehr als 100 Partygäste und zum Weiberfasching mehr als 30 fröhliche Weiber gekommen, denn „Dahem sterbe de Leut!“, meinte „Partyweib“ Sonja Roth.
Wie üblich sorgte in unnachahmlicher Weise DJ Robin für Faschingslaune auf dem Plattenteller. „Ich komme gern her, um mit meinen Freundinnen zu feiern.“, bekundet Lea Wünsch und reiht sich sogleich in die nächste Polonaise ein. „Es ist einfach eine passende Größe des Saales für eine Veranstaltung mit etwa 100 Personen und dann stimmt auch das Flair und die Gesamtstimmung.“, meint Michaela Orth vom Vorbereitungsteam.
Das Team hatte die Location wieder liebevoll hergerichtet mit Girlanden, bunten Lichteffekten und Fotos von früheren Faschingsveranstaltungen an der Wand. An den lose verteilten Stehtischen sammelten sich stets kleine Menschentrauben, um ausgelassen feuchtfröhlich zu feiern. Zusätzlich zu den gekühlten Getränken und Drinks von der Bar hatte sich das Team des Wandervereins Gedanken gemacht und zwischen den Luftschlangen auf den Tischen kostenlos auch etwas Popcorn bereitgestellt. „Es ist einfach immer schön,“ findet Carmen Hasenstab-Thielke, eine langjährige Besucherin des Weiberfaschings, „weil die Weiber so lustig sind. Es wäre schade, wenn eine so schöne Tradition einschliefe.“
Wie es mit den beiden Veranstaltungen weiter geht, kann der scheidende Vorstand Harald Orth des Wandervereins noch nicht sagen, da er sein Amt mit der Hauptversammlung am 16.3.2019 aufgibt, „und wie der neue Vorstand die Geschäfte und Veranstaltungen weiter führt, dass weiss nur der neu zu wählende Vorstand.“ Harald Orth, der die Geschäfte die letzten 15 Jahre durchgehend geführt hatte, zeichnet auch verantwortlich für die erfolgreiche Einführung der Faschingsveranstaltungen vor einigen Jahren. Wir dürfen also gespannt sein…

Hüttengaudi_2
Wir lieben DJ Robin...




02.02.2019 Warum die Welt fiebert – Puppentheater für kleine Leute

Lari-Fari
Puppentheater zum Anfassen im Wanderheim


„Puppentheater zieht immer.“, meinte Zuschauerin Anja Englert und hatte Recht, denn zu „Johnny und das Müllmonster“ kamen rund 35 Kinder und 15 Erwachsene ins voll besetzte Rothenbucher Wanderheim. Der Wanderverein hatte das Team des Lari Fari Puppentheaters aus Dorfprozelten eingeladen, um mit dem Stück einen früherzieherischen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die kleinen Zuschauer ab 4 Jahren waren vom Puppenspiel begeistert und die beiden Erzieherinnen Ingeborg Blos und Bettina Keller am Ende der Fäden banden ihr Publikum geschickt in die Handlung ein. „Mit achtlosem Verbrauch und Verpackungsmüll belasten wir die Umwelt unnötig, und wenn wir uns da langfristig wegbewegen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen, die Änderungen vorzubereiten. Die nehmen die nötigen Hinweise und Botschaften gern an, insbesondere, wenn es spielerisch vermittelt wird.“, meinte Ingeborg Blos vom Lari Fari Team.
Natürlich wussten die Kinder während der Aufführung sofort, was falsch gelaufen war, als im Bühnenstück Abfall einfach in den Wald geworfen wurde. Verständlich für die Kinder war auch, dass die Erde „fiebert“, weil der ganze Müll sie krank macht. Begeistert konnte der Nachwuchs auch bald den Refrain des Liedes mitsingen, dass die Spielfiguren auf der Bühne angestimmt hatten: „Ja, wir sind ein gutes Team, denn wir schau’n genau jetzt hin, geben auf die Umwelt acht und wissen, wie man’s richtig macht.“ „Das Kindertheater war ja wirklich zum Anfassen.“, meinte Elisa Rothenbücher, die ihre Tochter begleitet hatte, denn unter anderem durfte eines der Kinder der Spielfigur der „Mutter Erde“ einen langen Plastikstreifen aus dem Ozean ziehen. „Die Puppen und Details waren wirklich sehr gelungen.“, bestätigte auch Anja Englert.
Die beiden Puppenspielerinnen konnten ihr kleines Publikum auch diesmal wieder gekonnt erreichen. Möglich war dies durch die mitunter akribische Vorbereitung und ständige Optimierung der Stücke, bei denen es oft neun Monate von der Idee bis zur Uraufführung dauerte. Das nächste Thema, dem die beiden sich widmen wollen, ist „Mobbing“.
Michaela Orth vom Rothenbucher Wanderverein, die auch im Vorstand des Spessartbundes tätig ist, war bei anderen Spessartbundveranstaltungen auf dieses außergewöhnliche Kleintheater aufmerksam geworden und hatte es im Namen des Wandervereins für Samstag den 2.2.19 ab 15 Uhr nach Rothenbuch eingeladen. Nach der Aufführung wies Michaela Orth noch auf die nächsten Aktivitäten für Kinder hin: die traditionelle Ostereiersuche und die Fahrt zur Sommerrodelbahn. Der Wanderverein hofft, dass wieder so viele kleine und große Teilnehmer dabei sind.

12.01.2019 Klebriger Kinderspaß im Rothenbucher Wanderheim

Vogelfutter
Stolz zeigen die Kinder ihre gebastelten Vogelfuttermandalas


Was haben Vogelfutter und eine Horde Kinder gemeinsam? – den Fettleim, mit dem die Kinder im Rothenbucher Wanderheim Vogelfuttermandalas gebastelt haben! Zu diesem Riesenspass für Kinder und Familien hatte der Rothenbucher Wanderverein in Kooperation mit dem Spessartbund e.V. eingeladen. Erleichtert und zufrieden zeigen sich die Organisatoren mit dem Auftakt zum neuen Freizeitangebot im Rahmen des „Wanderplans 2019“. „Wir haben nicht mit so viel Zuspruch gerechnet“, erklärt Wanderwartin Michaela Orth nach der Veranstaltung.
Im letzten Herbst zur Aufstellung des Wanderplanes 2019 hatte sich Susann Eich beim Verein gemeldet und angeboten, gemeinsam mit Jugendwart Marko Burkhardt speziell für Kinder ein Jahresprogramm mit attraktiven Aktivitäten zu organisieren. Selbst Mutter von zwei Kindern, findet sie es schön, Zeit mit der Familie in der Natur zu verbringen und zu genießen. „Wir haben doch auch so viel schöne Natur hier, da muss man doch rausgehen und den Kindern das zeigen. Und was wäre schöner, als dies noch in einer Gemeinschaft mit gleichgesinnten zu machen.“, erklärt sie beherzt. Am Samstag den 12.01.2019 nachmittags hatten sich nun rund 25 Kinder im Alter zwischen zwei und zwölf Jahren und zehn Eltern im Rothenbucher Wanderheim getroffen, um Vogelfutter¬mandalas zu basteln. Dabei handelt es sich um dünne Baumscheiben, die mit geschmolzenem Fett bestrichen werden, so dass dann Vogelfutter in Form von Körnern und Früchten daran kleben bleibt. Die Baumscheiben können im heimischen Garten aufgehängt werden, um Vögel zu beobachten, die sich die Leckereien holen.
Zu Beginn erläuterte Naturfreund Stefan Eich für die Kinder die Situation unserer einheimischen Vögel, die auch bei uns überwintern. Aufgrund des schlechteren Nahrungsangebotes im Winter nehmen diese gern zusätzliches Futter an, wenn es den üblichen Fressgewohnheiten entspricht. Nach diesem informativen Teil instruierte die Familienbeauftragte vom Spessartbund, Patricia Pitz die Kinder, wie die Mandalas gebastelt werden sollten. Motiviert ging das Jungvolk ans Werk und verteilte das flüssige Fett gleichmäßig nicht nur auf den Baumscheiben, sondern überall, wo der Löffel mit der triefenden Masse vorbeikam. „Das war eine ganz schöne Kleckerei, aber es hat richtig Spaß gemacht“, so Sarah (11 J.). Ihre Tischnachbarinnen Amelie (12 J.) und Anika (11 J.) finden, dass es gerade mit so vielen richtig schön ist, gemeinsam Zeit zu verbringen. Alle drei wollen es weiterempfehlen und beim nächsten Mal bestimmt wieder dabei sein, wenn es am 07.06.19 heißt „Sommergirlanden basteln“. Ein paar der jüngeren Teilnehmer möchten aber auch Ihrem Unmut Platz machen und berichten, dass der Fettleim leer war, bevor sie ihr Mandala so ganz richtig fertig hatten.
Susann Eich weiss sofort Rat, „Das macht die Mama zuhause mit dir zu Ende. Der schicke ich das Fettrezept gleich durch. Die wird sich freuen.“ Zum Schluss wird noch ein Gruppenfoto von Kindern und Mandalas gemacht und Michaela Orth weist auf die nächste Veranstaltung hin, nämlich daß das Kindertheater Lari-Fari am Samstag den 02.02.18 im Wanderheim mit seiner Tischbühne und der Geschichte „Johnny und das Müllmonster“ gastiert und wieder alle herzlich eingeladen sind.
Das Helferteam des Wandervereins hatte Gottseidank die Tische gut mit Papiertischdecken ausgelegt, so dass das Aufräumen schnell gemacht war. Wo sich das klebrige Fett allerdings überall „eingenistet“ hat, dass werden wohl auch die Eltern noch herausfinden, die bei dem Nachmittag nicht selbst dabei waren, aber ihre kleinen „Dreckspatzen“ zufrieden und „gut geschmiert“ wieder zuhause begrüßen konnten, so die Organisatorinnen mit einem verschmitzen Lächeln. Ein gelungener Auftakt für das „Programm für Familien im Spessart“ des Spessartbundes, welches der Dachverband gemeinsam mit verschiedenen Ortsgruppen erarbeitet hat. Über das Jahr 2019 verteilt werden noch viele weitere Termine und Aktivitäten angeboten. „Wir wollen ein Zeichen setzen und wissen – unsere Kinder sind die Zukunft“. Wir müssen ihnen zeigen, wie schön Gemeinschaft ist und dass die damit verbundenen Werte auch in einer anonymen digitalisierten Welt erhalten bleiben.“, so Spessartbund Vorstandsmitglied Michaela Orth.

logo